Zitat:
|
«Der Europarat will ‹Mutter› und ‹Vater› abschaffen», titelte gestern Welt online. «Europa-Bürokraten wollen unsere Sprache verschandeln», wetterte Bild.de. Schuld sei besonders die Schweizer SP-Nationalrätin Doris Stump, die im Europarat gefordert habe, dass Frauen nicht mehr «als passive und minderwertige Wesen, Mütter und Sexobjekte» dargestellt werden.
|
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/19931527
In letzter Zeit sieht man des Öfteren mal wieder eine Geschlechterdebatte aufflammen. Da werden plötzlich Begriffe von Frauenrechtlerinnen ins Kreuzfeuer genommen, die Otto und Lotte NormalbürgerIn im Grunde einen Scheißdreck jucken. Einige weitere, tolle Beispiele:
Zitat:
|
Das ist aus Sicht der Berner Regierung keine geschlechtergerechte Formulierung «Fussgängerstreifen» und sollte tunlichst vermieden werden. Stattdessen sollen die städtischen Angestellten künftig das Wort «Zebrastreifen» verwenden.
|
Zitat:
|
Auch «Mannschaften» sind ab sofort verpönt: Dem Personal der Bundesstadt wird nahegelegt, stattdessen «Team» oder «Gruppe» zu schreiben. Der «Anfängerkurs» heisst jetzt «Einstiegskurs» und sollte nicht «anwenderbezogen» sein, sondern «anwendungsbezogen».
|
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Keine-Fussgaengerstreifen-mehr-in-Bern/story/16811750
Das ist doch bürokratischer Schwachsinn? Ich persönlich finde ja schon den Begriff "Geschlechtergleichkeit" ziemlich skurril. Seit wann sind Mann und Frau dasselbe? Das einzige, was Mann und Frau gemeinsam haben, ist Menschsein. Und das ist bloss ein Überbegriff, im Grunde sind Herr und Frau Mensch zwei völlig verschiedene Wesen, mit Stärken und Schwächen. Bewegung, Mimik, Gestik, Anatomie, Hormonhaushalt, sogar auf zerebraler Ebene gibt es Unterschiede, und zwar auf biochemischer Basis. Sowas wie "Geschlechtergleichheit" gibt es nicht, wollen wir auch gar nicht.
Ich glaube, das ganze Drama um die "Rechte der Frau" wird von Frauenrechtlerinnen aufgebauscht, die noch im Mitterlalter festsitzen. Aber was der Frau früher an menschlichen Rechten versagt wurde, fand seinen Ausgleich in den Pflichten, die den Männern auferlegt wurden. Harte, körperliche Arbeit, Krieg, Gesellschaftsdruck. Es wird immer so getan, als ob die Frauen die Leidtragenden der ganzen Geschichte der Menschheit wären. Stimmt nicht.
Aber was rede ich? Werfen wir doch mal einen Blick auf das moderne, junge Pärchen von heute. Ist es selbstverständlich, dass die Frau kocht/putzt/wäscht? Überhaupt nicht. Die Frau geht arbeiten und im Haushalt und in der Erziehung der Kinder helfen beide mit. Weiterhin kann man sich auch absorechen und organisieren, die Aufgaben der Eltern sind heute nicht mehr in Stein gemeisselt. Teamwork wird heute praktiziert.
Ich kann es nicht ab, wenn von ein paar ungeliebten Emanzen die ganze Männerwelt als chauvinistisch dargestellt wird. Sicherlich gibt es Männer, die von grundauf Machos sind und der Frau ihre mittelalterliche Rolle des Weibs aufzwingen wollen. Das sind aber schwarze Schafe, ein Grossteil bemüht sich doch, der Frau denselben Respekt entgegen zu bringen, wie sie ihm.
Mal abgesehen davon sind Menschen grundsätzlich einfach Tiere, besonders was das Paarungsverhalten angeht. Es ist klar, dass der Mann sich vor der Frau ein wenig behaupten und die Szene dominieren muss. Als wir noch Affen waren, war dieses Verhalten schlicht ein Ritual und nur dazu da, das Weibchen zu erlangen. Das Ganze Machogehabe ist also auf dem Mist der Frau gewachsen.
Eigentlich geht mir der ganze Scheiß ja am Arsch vorbei. Aber ich lese morgens was über Geschlechtergleichheit und verdrehe schonmal die Augen, dann noch dieses Gesicht:
Ich glaube genau zu wissen, was da los ist. Jemand hat zuviel Zeit, und es sind immer die alten, hässlichen, kurzhaarigen, fetten Frauen. Als ob wir keine anderen scheiß Probleme hätten! Die sitzt auf ihrem fetten Arsch und arbeitet an Gesetzen, die keine Sau braucht und wird auch noch bezahlt dafür!
LG
Fed